kingalekz
Ich studiere im Moment Geologie und ich glaube Geowissenschaftler haben zu diesem Thema eine andere Sichtweise.
Wir tendieren eher dazu, Zeit nicht in menschlichen Maßstäben zu sehen, sondern in Größenordnungen von hunderten und Millionen von Jahren. Und da ich weiß, daß sich die Erde in ihrer über 4Mrd. Jahren alten Geschichte ständig verändert hat und viele Klimawandel (-wändel? Plural halt) durchlebt hat, seh ich den Klimawandel nicht so schlimm. Ich fürchte mich nicht vor ihm, sondern seh ihm mit Spannung entgegen.
Nach meinen neuesten Kenntnissen wird der Effekt der globalen Erwärmung etwa 2-3 mal stärker sein als der Effekt der globalen Abkühlung (siehe den Schwachsinnsfilm The Day After Tomorrow, eine Qual für Geologen), d.h. die Pole werden abschmelzen, der Golf-Strom wird tatsächlich abstoppen, jedoch hält der Treibhausseffekt die Erde schön warm (ich hasse Winter, lol). Dies geschieht wohl aber nicht innerhalb der nächsten 10000 Jahre (100000 Jahre? Mehr?)
Diesen Zustand hatte die Erde schonmal in der Kreidezeit. Der Meeresspiegel war ungefähr 130m höher. Keine Polkappen. Das Meer war ein lebensfeindlicher (es gab natürlich trotzdem Leben im Meer), sauerstoffarmer Sud. Aber hey, ist die Welt davon untergegangen? Nein. Im Gegenteil. Veränderungen halten die Evolution in Schwung. Stirbt eine Art, Gattung, was auch immer aus macht sie Platz für die nächste. Werden die Menschen eines Tages aussterben (ja, das werden sie) ist es unheimlich spannend darüber nachzudenken, was folgt.
Die Erde war sogar schonmal komplett zugefroren (Stichwort: Snowball Earth), und dies geschah immerhin schon nach dem Anfang der Entwicklung des Lebens.
Das einzige was, den Unterschied damals/heute ausmacht, ist, daß der Klimawandel anthropogen ist (d.h. vom Menschen gemacht), und schneller geschieht. Was aber irgendwie nicht so schlimm ist, für die Natur ist der Ursprung des Wandels irrelevant. Niemand sollte davon ausgehen, daß die Erde untergeht, das tut sie nicht. Die Natur behält immer Oberhand.
Das ist so was mir durch den Kopf geht bei dem Thema, fragt ruhig wenn was unverständlich ist, für genauere Details müsste ich noch recherchieren.
Sorry, wenn es ein wenig krude klingt, aber bin ja schließlich kein Deutschprofessor, lol.
kingalekz
Und zum Thema Methan & Kühe.
Jedes (höhere) Tier produziert Methan und meint ihr nicht auch, daß sie es auch schon vor den Menschen getan haben? Man kann es ihnen also nicht vorwerfen. Das Problem dabei ist, daß Vieh in Massen gehalten wird, und natürlich besonders viel Methan produziert wird. Es ist 23x so aktiv wie CO2 in der Atmosphäre. Landwirtschaft ist aber lebenswichtig für die Gesellschaft.
Interressant ist auch, entgegen allgemeiner Meinung, daß der anthropogene Treibhauseffekt nicht erst mit der industriellen Revolution einsetzte, also durch die Abgase, sondern schon mit der Seßhaftigkeit der Menschen, eben wegen Viehhaltung und anderen Dingen, wie Brandrohdung. Jetzt geschieht's nur noch schneller.
redcap92
oha, hört sich interessant an xD man merkt, dass student bist
ist auch ne theorie...hast recht
aquagirly
Es ist schon schockierend, wenn man mal drüber nachdenkt, was dieser Klimawandel für Schäden anrichten wird (auch wenn wir dann nicht mehr leben). Ich glaube auch, dass das größtenteils das Problem ist. Unsere Generation denkt: Wieso sollten wir was unternehmen, wir leben doch dann sowieso nicht mehr?!
Diese Haltung ist einfach nur egoistisch und unmenschlich, aber was will man dagegen tun??? Ich persönlich würde eigentlich auch nichts weltbewegendes unternehmen (ich bin mal ganz ehrlich), denn ich denke auch: Was nützt es schon, wenn ich mich jetzt so und so verhalte, es tun doch eh nicht genug Menschen, um den Klimawandel zu stoppen!!!
Meiner Meinung nach ist es schon zu spät! Keiner wird mehr etwas ändern können. Allein Amerika und China denkt ja gar nicht dran, irgendwas zu unternehmen

... Die Erde ist so gut wie verloren.
kali
mmm also wir können noch sehr viel dagegen tun... mein enkel sagte heute zu mir oma wir dürfen nicht soviel wasser laufen lassen weil wasser ist wichtig und viele leute haben keins.... ich staunte fragte ihm wo er das her hat... weil der kleene ist grade 5 jahre jung... er meinte bin doch nicht blond oma ich schau die nachrichten und ich werde nicht dafür sorgen das die welt kaputt geht....
wenn ein so kleiner mensch schon verantortung für unsere welt über nehmen möchte...WIESO KÖNNEN WIR ES DENN NICHT
sun
| Zitat: |
Original von kali
wenn ein so kleiner mensch schon verantortung für unsere welt über nehmen möchte...WIESO KÖNNEN WIR ES DENN NICHT |
Weil kaum jemand bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Weil kaum jemand sich Gedanken machen mag, es ist ja "noch" alles da.
Ansonsten passt dein Spruch doch wunderbar!
Letztendlich lernt der Kobold doch von dir/ euch, Verantwortung zu übernehmen.
Dies war ein Lob
normalo
Und wer vielleicht einmal ein bisschen nachdenkt und sich nicht durch die allgemeine Ökohysterie blenden lässt, dem sei folgendes empfohlen:
http://www.wasserplanet.becsoft.de/treibh1.htm#
Sehr lesenswert.
Ich persönlich glaube nämlich nicht, dass es einen durch den Menschen hervorgerufenen Klimawandel tatsächlich gibt.
Man hat interessanterweise festgestellt, dass es auch auf anderen Planeten des Sonnensystems zu Temperaturanstiegen gekommen ist (Quelle liefere ich nach, sobald ich sie wiedergefunden habe.)
Ist da jetzt auch der böse, böse Mensch schuld?
Oder vielleicht doch eine verstärkte Sonnenaktivität?
Der Mensch hat die merkwürdige Eigenschaft, alles immer beeinflussen und steuern zu wollen. Manche Dinge sind aber gott- oder naturgegeben.
Anstatt Milliarden für irgendwelchen Ökounsinn auszugeben (z.B. Biosprit), sollte man lieber den Menschen helfen, die von einem eventuellen Temperaturanstieg besonders betroffen sein werden.
Und das sind auch heute schon die Ärmsten der Armen, in Afrika.
Es nützt nichts, wenn einzelne mit Biosprit durch die Gegend fahren, nur um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Wenn es aber Millionen tun würden, hätten wir den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben.
Undabhängig davon sollte natürlich jeder mit den Ressourcen sparsam und verantwortungsvoll umgehen. Das hat aber nichts mit Klimawandel zu tun.
Danke für die Aufmerksamkeit.
JimJoe
Ist doch schön, was man so findet, wenn man mal genauer hier ins Forum schaut.

Also: Der Klimawandel ist etwas, worin wir uns allesamt befinden und der am Anfang steht, der noch Luft holt und in seinen ersten Zügen steckt, bevor er gewaltig ausatmen wird. Er wird uns die nächsten Jahre begleiten und das Gesicht der Welt dramatisch verändern. Das ist kein Horrorszenario. Das ist eine Gewissheit. Ich schreibe also nicht über etwas, was vielleicht einmal kommt, sondern über etwas, was bereits da ist und sich weiter ziehen wird. Die Menschen sind doch klasse, oder??

Solange es nicht allzu schlimm ist, wird fleissig weiter gemacht mit der Zerstörung der Welt. Es ist schon richtig, was ein großer, deutscher Philosoph einmal meinte: Alle Dinge müssen erst häßliche, schreckliche Masken tragen, damit sie sich in die Herzen der Menschen einbrennen! Ein Zynist würde jetzt sagen: Hoffen wir, dass es richtig schlimm wird.
Ich hoffe aber meinerseits, dass es nicht allzu schlimm werden wird. Und das viele Leute ihr Klimaverhalten einmal überdenken. Man kann auch im Kleinen etwas tun; die Ausrede, dass der Einzelne machtlos wäre, die gilt nicht mehr. Die hatte auch noch nie einen Wert. Hinter der darf man sich nicht mehr verstecken. Jeder kann etwas tun.
Also, bitte: Tut etwas. Die Idee des Lebens ist einfach zu schön und zu unbegreiflich, um sie einfach so hin zu werfen.
Danke.
steven83
ihr sagt alle das ihr glaubt es sei zu spät oder es noch nicht zu spät ist. hmm meiner meinung nach ist es zu spät und die welt befindet sich voll im klimawandel. allein die tatsache das es in regionen neuerdings schnee gibt wo es nie schnee gab und andersrum wo normal schnee oder eisige kälte herrschen würde in dieser jahreszeit, es aber mild und viel zu warm für den winter ist. hier, in brake, wachsen schon blumen die normal erst im märz/april wachsen würde. und das schon seit januar. dann die welt redet davon den co² austoß zu verringern, da kann ich nur lachen. is ja gut und schön, sollen die das doch tun, nur sollte man dann beim menschen selbst zuerst anfangen. denn der mensch, alle menschen zusammen genommen atmen jährlich mehr co² aus als irgendwelche wilden kraftwerkanlagen die größten teils filter in ihren austoßanlagen haben.
es gibt wissenscaftliche auswertungen das es schon einmal einen klimawandel gegeben hatte, allerdings gab es da noch keine fabriken oder autos, dem zufolge denke ich NICHT das es an den autos liegt die wir fahren oder unserer wirtschaft mit ihren fabriken. sollte es wirklich nur am CO² austoß liegen, welches auf der erde von JEDEM lebewesen in tonnen jährlich ausgestoßen wird, dann sollte man überlegen wie menschen und tiere ohne zu atmen auskommen.