Tod

naturi
Na ja ich will euch nich irgendwie zu nahe treten oder so,
nur ich hab ma ne frage.

Wie geht ihr mit dem Tod um?
Also wenn ein Bekannter oder Verwandter gestorben ist...

Erinnert ihr euch gern an die zeit von früher, die ihr durchgemacht habt,
oder schaut ihr in die zukunft?
blondienchen
Also vor ein paar Monaten ist mein Opa gestorben....eigentlich war ich eher froh das er gestorben ist, er hattesich nur noch gequält. Traurig war ich natürlich auch, auf der Beerdigung musste ich auch weinen. Aber er kannte mich eh nicht mehr weil er dementkrank (oder wie das auch heißt) war.....also ich vermisse ihn schon ein bisschen aber ich finds nicht schlimm, jeder muss ja mal sterben..

Bei meinen Tieren muss ich imma heuln aba dann hol ich mir ein neues^^
kati90
Wenn jemand stirbt, trauert man gewöhnlich. Wie, ist jedem selbst überlassen, da hat jeder seine eigene Weise.
Ich persönlich hab Angst vor dem Tod, genau so ist es.
mini
Ich kann mich Kati nur anschließen.
Für mich ist es zwar verständlich, dass jeder irgendwann einmal sterben muss, aber die Angst überwiegt doch.
Ich habe Angst einen langen und qualvollen Tod durchmachen zu müssen...Außerdem hab ich manchmal echt Angst und dene mir: "Vielleicht geht es auch viel schneller als du denknst...!?"

Ich habe zum Glück erst wenige Trauerfälle aus meiner Verwandtschaft mitbekommen.
Meine eine Uroma ist vor einigen Jahren gestorben, da hab ich das noch Alles gar nicht verstanden. Ich musste damals noch nicht einmal heulen.
Bei meiner andren Uroma und bei ihrem Sohn (also mein Opa) war es dagegen schon heftiger. Der Tod kam für beide so plötzlich. Es war ein richtiger Schock. Ich habe gelitten und meine Trauer immer dann rausgelassen wenn ich wollte und konnte... Bin eh ein sehr emotionaler Mensch ...
moppelz
Ich hab meine eigene Art... Ich selber habe einen Freund aus meiner Grundschulzeit verloren. Ihr fragt euch sicherlich Grundschule ja und aber dieser Mensch war was besonderes für mich. Ihm habe ich meinen ersten Kuss auf die Wange gegeben und er war etwas ganz wichtiges als ich nach gadebusch umgezogen bin. Jedenfalls litt er seit seiner Geburt an eine art krebs und vor zwei jahren war das starb an dann nachdem er angefangen hat zu rauchen (wie blöd von ihm, kann ich mich immer noch aufregen ) Jedenfalls verarbeite ich das ganze indem ich mich an alte zeiten erinnere und in meinem alten wohnviertel herumgehe. Da heute dort alles weg ist, sind auch fast alle meine erinnerungen verschwunden...

Falls jetzt jemand sterben sollte, den ich sehr mag, würde ich immer an die guten Zeiten denken und bräuchte einfach jemanden der mich festhält und auffängt, dass ich nicht in ein tiefes loch falle (klingt komisch)

naturi
Also ich selber hab noch nie einen für mich
wichtigen menschen verloren.
Klar es sind schon ein paar aus meiner Famili gestorben
die ich aber kaum kannte und so auch nicht richtig trauern
konnt un ich hab auch kein Schmerz empfunden.
Nur bei meinem Onkel. Den hab ich zwar auch kaum gekannt
aber er war einfach so nett un..ach keine ahnung.
Aber ich glaub es ist auch einfach so das ich nicht fertig damit
geworden bin wie er "gestorben" ist.
Mh..mein andren Onkel hab ich nie kennengerlernt
der ist bei nem Autounfall gestorben den hätt ich au gern kennengelernt
un vor 2 tagen is mein großonkel gestorben aber den hab ich auch nich gekannt
un meinem uropa der auch vor langer zeit gestorben is hab ich auch
noch gekannt.
Angst vor dem Tod hab ich keine weil es einfach zum Leben da zu gehört
un ich weiß das jeder mal sterben muss.
sun
Memento

„Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind,
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang,
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
- und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur.
Doch mit dem Tod der andren muss man leben.“

Mascha Kaleko

~

Dies ist eine ganz gute Seite, wen Trauer interessiert:
http://www.lebensgedanken.de/trauerphase...ueraufgaben.htm
kps
Ich hab angst vor dem Tod vorallem wie man stirbt. Als ich noch im Krankenhaus arbeitete hab ich ja verschiedene Menschen sterben sehn. Die einen hatten ein schönen tod die anderen es war nett schön jemanden so sterben zu sehen. Aber mit dem konnte oder kann ich umgehen weil ich ja nett so eine beziehung mit denen aufgebaut hab, wie ich jetzt zum beispiel mit meiner familie hab. Ich glaub und weiss das das weh tun würde.

kps
stravaganza
Ich habe schon viele für mich wichtige Menshcen verloren, auch in der engeren Familie. Mir hats immer geholfen, dass ich mit anderen darüber sprechen konnte. Zwar ging das in der ersten Zeit nicht, weil der Schock einfach zu groß war und ich immer versucht habe alles zu verleugnen aber irgendwann merkt man, dass es so nicht weiter gehen kann.
Es ist schlimm jemanden zu verlieren der einem wichtig ist. Egal ob aus dem Freundeskreis, Familienkreis oder so. Aber bei vielen von denen war er für sie sogar eine "Erleichterung" (weiß nicht wie ich das besser ausücken könnte), sie hätten sonst kaum mehr ein lebenswertes Leben gehabt. Ihr Leben war einfach durch ihre Krankheit bestimmt.Für die Freunde und Angehörigen und auch für mich war es sehr schwer, aber wenn ich ehrlich bin, haben sie es jetzt viel besser.
Das ich so denke liegt aber wahrscheinlich auch an meiner Einstellung zum Tod. Ich habe keine Angst davor. Irgendwann sind dann alle Menschen die einem was bedeutet haben wieder zusammen, und darauf freu ich mich auch sogar ein bischen. Ich lebe gerne, es soll nicht so klingen als ob ich den Tod herbei sehne! Vielleicht verstehen ja welche was ich meine.
JimJoe
Der Tod ist bekannterweise nichts Schlimmes, nur das Sterben kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Deswegen: Ich denke, das der Tod, um das Thema zu bedienen, eben das ist, was wir vor unserer Existenz waren. Eine unendlich lange Zeit ohne Bewußtsein und Erinnerung, ein Schlaf ohne Traum, ein völliges Ende jeder Bewegung. Genau das - und dies ist meine Meinung - ist der Tod. Man könnte auch Fragen: War das ein schlimmes Gefühl, als Du noch nicht existiertest?!?! Ich für meinen Teil kann das nicht behaupten. Und eben diesen Zustand werde ich nach meinem Leben wieder erreichen. Irgendwie doch tröstlich .
kleineHexe2
Der tod gehört zum Leben

Wenn man jung ist, die Feststellung hab ich gemacht, kommt nach dem Weinen und Klagen, doch sehr schnell der Abbau der Trauer. So ab und an denkt man dann noch mal an die junge Freundin/Freund die allzu früh von uns gegangen sind.
Das gleiche ist, wenn Großeltern sterben oder andere Verwandte.

Je älter man aber wird, um so tiefer geht die Trauer in einen.
Das Verarbeiten der Trauer dauert doch dann auch viel länger, die tränen fließen unaufhaltsam, alles ist innerlich wund und brennt.
Zu nichts hat man Lust, kann sich nicht aufraffen, ißt nichts, trinkt kaum, raucht eine Zigarette nach der anderen.
Die Trauer ist ganz tief in einem.
Dann kommt nach einiger Zeit Wut.
Ja, Wut.
Man fragt die od. den Verstorbenen: "Warum hast du mich alleine gelassen?"Allerlei schießt durch den Kopf.
Über einiges hat man nicht mehr sprechen können, vieles blieb ungesagt.
Manchmal macht man sich Vorwürfe, warum hast du ihr/ihm nicht gesagt, wie lieb du ihn gehabt hast, jetzt ist es zu spät.

Alte Ehepaare können den Tod des Partners gar nicht verkraften und sterben an "gebrochenem Herzen".

In dem Dorf, wo ich lebe kenne ich alte Frauen, deren Männer fremdgegangen sind, ohne Ende. Da denken sie nicht mehr dran. Die Männer haben die schönsten Grabsteine ( darauf möchte ich nicht weiter eingehen, denn...).
Eine andere erzählte mir mal, ich lach heute noch darüber, folgendes:
Zu Lebzeiten hat er immer die Heizung abgestellt, ihm war nicht so schnell kalt. Sie hat mitunter echt gefroren.
Nun lag er auf dem Gottesacker und meistens in der Adventszeit dachte sie daran. Wie das so üblich ist decken die Älteren, die Gräber mit Tanne ab.
Diese Frau hat dann an einer Seite einen Tannenzweig weg genommen und gesagt, jetzt kannste auch mal ein wenig frieren.

Jeder geht eben anders mit dem Tod und dem Verarbeiten um.
Das Alter spielt auch eine große Rolle.
blondienchen
Vor ein paar Tagen haben wir in Geografie Tsunamies durchgenommen...Ihr erinnert euch doch bestimmt noch an den total schlimmen Tsunamie w ca. 300 000 menschen umgekommen sind? (glaube ich^^ ) Jedenfalls 2 Bekannte von Schülern aus meiner Klasse sind da ums Leben gekommen... Es ist doch erschreckend bis wohin das hinreicht...
blondienchen
Ich wollte nicht extra ein neues Thema machen. Deshalb schreibe ich es hier.

Ich will hier noch einmal unsere Whis trösten, deiner Katze ging es bestimmt super gut bei dir und es tut mir wahsinnig leid, das sie gestorben ist.
*mal in Arm nehm und ganz dolle drück*
kali
liebe whisky,


wie blondi sagte sei nicht traurig sondern freue dich das du deine katze ein sehr schönes leben geschenkt hast...es tut immer weh wenn man jemand den man liebt abgeben muss... auch wenn es *nur* ne katze ist.. ich verstehe dich sehr gut....mein kobold würde sagen.... sei nicht traurig deine katze ist nun in tintagel..(katzenhimmel) bei omas katzen....dich mal kurz knuddeln tu...


kali und haribo
whisky
auch hier noch mal lieben dank.

ich weiss,das es ihr jetzt gut geht.aber vorher ging es ihr auch nicht schlecht.jedenfalls war nichts davon zu merken.
sie hat in der letzten zeit zwar mehr geschlafen als sonst,aber sie war ja auch schon stolze 16 jahre alt.
sie hat am sonntag noch gespielt und mit tabsi gerauft.
am abend dann....
ich sehe sie noch immer auf dem teppich liegen und krampfen und zucken.ich werde diesen anblick nie vergessen.ich fühlte mich sooo hilflos und konnte ihr nicht helfen.
wir sind sofort zum tierarzt gefahren,aber er konnte ihr leider nicht viel helfen.trotz infusionen und spritzen....
sie hat gewiss gekämpft.ich habe die ganze nacht in gedanken mit ihr geredet und ihr mut gemacht.
montag morgen hatte ich wieder etwas hoffnung,nachdem ich telefonisch erfahren habe das sie die nacht überstanden hat (auch wenn es nicht gut aussah).
um 11.00 haben ihre kräfte sie dann verlassen und sie ist für immer eingeschlafen.
sie hat aber nichts gespürt,sie war nicht mehr bei bewusstsein.
lt. tierarzt hatte sie ein zu schwaches herz und einen hirnschlag.
ich finde es so schade das ich mich nicht von ihr verabschieden und in ihrer schwersten stunde bei ihr sein konnte.ich hätte sie so gerne dabei in den armen gehalten und sie auf ihrem weg über die regenbogenbrücke begleitet.
mir blieb nichts anderes als sie gestern vor der beerdigung noch einmal liebevoll zu streicheln.
seit sonntag abend bin ich nur noch am und kann nichts essen.
ich hoffe das sprichwort " zeit heilt alle wunden " bewahrheitet sich.
ich vermisse sie so sehr,jede sekunde.es ist so kalt und leer ohne sie.
ein teil von mir ist mit ihr gestorben.
aber ich muss auch nach vorne schauen.ich hoffe so sehr das tabsi die trennung gut übersteht.die beiden waren in den 16 jahren nicht einen tag getrennt.
tabsi bekommt jetzt all meine liebe und zuwendung.
für sie muss ich stark sein.

viele werden denken,das sie ja nur ein tier war.
aber sie war MEIN tier und ein vollwertiges familienmitglied.

danke noch mal!
kps
Liebe Whisky

tut mir Leid um Deine Katze. Habe meinen Gismo vor ungefähr einem Jahr verloren, ich fühle mit Dir. Weine ruhig, das tut dir gut Whisky, habe damals auch schrecklich geheult. Der Schmerz braucht zeit. Ich drück dich.

kps
kps


Heute ist mein Mogli erlöst worden, es hat sich jetzt rausgestellt das er ein Nierentumor hatte der schon in die Aorta gewachsen ist.
Lieber Mogli danke für die 7,5 Jahre wo du bei uns warst und us soviel freude gemacht hast. Leider hast du den scheiss bekommen müssen, aber wir konnten dich ja dann auch zum glück erlösen. ich liebe dich und werde dich schrecklich vermissen....

Danke
whisky
huhu kps

das mit deiner katze tut mir sehr leid.ich weiss was du jetzt durchmachst.
lasse dich von dem gedanken trösten das mogli jetzt nicht mehr leiden muss.ihr habt ihm ein grosses leiden erspart! dafür wird er euch dankbar sein!
es ist kein grosser trost,aber es hilft ein bisschen.

ich darf heute noch nicht an meine whisky und tabsi denken,geschweige denn fotos ansehen.


lg
whisky
kali
kopf hoch kps dein mogli hat nun keine schmerzen mehr...er ist dir dankbar für ein schönes leben.... denke an die schöne zeiten zusammen...

<---ausnahmsweise...bilde dir bloss nichts ein....
kleineHexe2
es gibt auch einen katzenhimmel...
habt viele jahre mogli ein schönes katzendasein ermöglicht
fühle mit dir/euch